Nachrichten und Kommentare . Das Goetheanum Nr. 1/2 .  5.Januar 2003

 

Eurythmie heute

Diskussion im <Scala Basel>

 

In einem von Intendant Don Vollen geleiteten Podiumgespräch am 4. Dezember 2003 im <Scala Besel> wurden das Spezifische der Eurythmie gegenüber anderen Bewegungskünsten und die Nachwuchsfrage diskutiert. Während für Werner Barford, Leiter der Sektion für  Redende und Musizierende Künste am Goetheanum, und Carina Schmid, Leiterin des Eurythmie – Ensembles am Goetheanum, die Grenzen des Eurythmischen beim Verlassen der Welt der Lebenskräfte sehen, stellte ihnen Veranstalter und Produzent Jurriaan Cooiman die Frage, woran man dies erkenne. Auf konkrete Programme, an denen diese Grenezen hätten abgetastet werden können, wurde indes nicht eingegangen.

          Die Auffassung von der Eurythmie als einer Mysterienkunst, in der es nicht um die Darstellung persönlicher Seeleninhalte, sondern um das Offenbaren universaler Lebenskräfte gehe, sieht sich dem Problem ausgesetzt, kaum Nachwuchs zu finden. Die Ursachen dafür blieben beim Gespräch unklar. Aus dem Publikum wurden Medienkonsum mit Lähmung des Seelenlebens und die in den Ausbildungen vermisste selbst erarbeitete Eurythmie seitens der Dozenten als mögliche Ursache genannt. S.J.  

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