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Adagio
Ich bin eine Saite Deiner Harfe Und warte auf das Rühren Deiner Finger Um auch meinen Klang durch das Geranke Deiner Symphonie zu schlingen * Der Geist weht wohin er will Und steht nie still Einmal bei dir, dann beim and’ren Warum schau’n wir so zueinander? Sieh, was bei dir ist, ist bei mir, Es kommt aus der selben klaren Flut, Gleich wie die Wasser von den Bächen Sich am gleichen Strome nähr’n Oder aus den selben Brunnen brechen, Wir sind die Äste eines Baumes, Vom gleichen Haus die Gänge Die Adern von dem selben Blut. Und ob der Geist mit Flammen und Gesang Nun erst bei Dir, und dann bei mir verweilt Oder verzehrend weiter zu einem anderen eilt Er ist in uns! In uns! So ist es gut! Lass uns nun schweigen und verlangen
Felix
Timmermans Adagio Ik
ben een snaar op uwe harp, En
wacht naar ‘t roeren van uw ving’ren, Om
ook mijn klink doorheen ‘t gerank, Van
uwe symfonie te slingeren. * De
geest waait waar hij wil En
staat nooit stil, Nu
eens bij u, dan bij een ander, Waarom
bezien wij zo elkander? Zie,
wat bij u is, is bij mij, ‘t
Komt uit hetzelfde klaar getij, gelijk
de waat’ren van de beken zich
voeden aan dezelfde stroom of
uit dezelfde bronne breken. Wij
zijn de takken van één boom, van
‘t zelfde huis de gangen, En
of de geest met vlam en zangen Bij
u nu, dan bij mij verwijlt, Of
weer verteerend naar een ander ijlt, Hij
is in ons! In ons! Zo is het goed! En
laat ons zwijgen en verlangen Felix
Timmermans |
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