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Sommer-Tournee
2003 |
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Das
EnsembleRoman Chinov Ekaterina Pronina Rezitation:
Alfred
Schnittke
Russisches
Volksmärchen
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Aleksander
Sergejewitsch Puschkin (1799-1836) Im
Salon der Puschkins verkehrten bedeutende Schriftsteller,
darunter Karamsin, Batjuschkow und Shukowski. Aleksander
Puschkin wurde standesgemäss von
französischen
Hofmeistern erzogen, aber er hatte im Elternhaus auch Kontakt zu
einfachen Menschen. Eine enge Bindung entwickelte er zu seiner
Amme Arina Rodionowna, die ihm Volksmärchen erzählte
und die Sprache des einfachen Volkes in Liedern, Reimen und
Sprichwörtern nahe
brachte. Bereits
im Alter von 8 Jahren begann Puschkin französisch zu dichten. Puschkins
Leben endete auf tragische Weise in der Blüte
seiner Schaffenskraft. Der geniale Begründer
der klassischen russischen Literatur, der zeitlebens von den Kräften der Restauration verfolgt und angefeindet worden war,
wurde Opfer einer Intrige. Durch einen anonymen Brief, der die
Ehre seiner Frau Natalja beleidigte, wurde er zum Duell mit dem
französischen Emigranten D’Anthes
gezwungen. Puschkin starb an
den Folgen einer Schussverletzung aus diesem Duell am 10.
Februar 1837.
Puschkin ist heute eine der wenigen Integrationsfiguren
im russischen Geistesleben, seine Werke gelten als klassische
Vorbilder aller folgenden Generationen russischer
Schriftsteller.
Georgij
Vasilievitsh Sviridov (1915 - 1998)
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