Marina Zwetaewa: Gedicht :
 "Deine Finger schreiben in den Sand"

Sprecher : Nina Samochina
Künstl.Leitung:
Nikolai  Konovalenko

Trio:  
Alla Alkatscheva :klavier
Julian Alexeev : violonine
Andrej Lomakin  cello

Beste lezer; het spijt me  de text niet in het Nederlands te 
kunnen geven, maar een technische  panne 
is de oorzaak , ik hoop dit zo vlug als
 mogelijk te herstellen!!

Dmitrij  Schostakowitsch (1906-1975)  

Klaviertrio Nr. 2 in e-Moll op. 67 

elegisches Trio

 

1906 in Sankt Petersburg geboren, wuchs Dimitri Schostakowitsch in einer Epoche geistiger Experimentierfreude auf. Er erlebte die Entfaltung der expressionistischen und kubistischen Malerei, des biomechanischen Theaters und der experimentellen Literatur wie die Lyrik Majakowskis und Alexander Bloks, und er erlernte das Musikvokabular der westlichen Moderne.  

 

 

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Am 11. Februar 1944 verstarb plötzlich der engste Freund von Schostakowitsch und der früheste Verfechter seiner Werke, der einflussreiche Musik-, Theater- und Literaturwissenschaftler Ivan Sollertinski.

Dem Andenken an den geliebten Freund widmete Schostakowitsch sein zweites Klaviertrio op. 67

In seinen vier Sätzen schlägt sich denn auch die Trauer und der Schmerz um den verlorenen Freund nieder, aber auch um die Not und das Unglück seiner Zeit, die ja auch eine Zeit des Krieges war.

Der erste Satz (Andante/Moderato) beginnt mit einem Fugato, 
das in sich alle thematischen Elemente für den anschließenden  Sonatenhauptsatz enthält: für die weitflächige
Melodie des Hauptthemas und für das chromatische zweite Thema.

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

Der zweite Satz, ein Scherzo in Fis-Dur, ebnet den Weg zu den beiden letzen Sätzen: einer Passacaglia über ein andächtig gravitätisches Thema und  - attacca - einem jüdischen Trauermarsch, dessen peinigende  Entsetzensschreie das Grauen der Konzentrationslager malen.

 

 

 

 

 
«Das Trio», schrieb der sowjetische Musikwissenschaftler I. Martynow, «ist wahrscheinlich das Allertragischste im Schaffen Schostakowitschs. War ihm früher das Pathos der eigenen persönlichen Tragödie bekannt, so bringt er hier die Tragödie einer durch Tod und Qual hindurchgegangenen Generation zum Ausdruck. Darin liegt die wahre Gegenwartsnähe der Musik Schostakowitschs.»

 

                       

Farben sind wie Melodien  -  

...sie lassen eine Saite in unserem Inneren anklingen..

Melodien werden Bewegungen -

sie fuellen den Raum mit Farben -

 Farbe, Melodie und Geste
werden ,im Wechselspiel,

zum klingenden,  schwingenden Erinnerungsbild.

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